Leistungen

Das Leistungsangebot kann auch gerne präventiv in Anspruch genommen werden oder bei akuten Lebenskrisen, die noch nicht zu körperlichen oder psychischen Erkrankungen geführt haben.
Zum Beispiel bei Trauerfällen, beruflichen oder familiären Problemen oder anderen Umständen, „die das Leben auf den Kopf gestellt haben“.

Kognitive Verhaltenstherapie

Es handelt sich um eine Gesprächstherapie, die bei verschiedensten Problemen und Konflikten eingesetzt werden kann.

Im Verlaufe seines Lebens entwickelt der Mensch bestimmte Überzeugungen was ihn selbst und auch seine sozialen Kontakte betrifft. Es können Überzeugungen und Sätze entstehen wie:
„Das schaffe ich nie!“
„Ich bin ja doch nichts wert!“
„Meine Arbeitskollegen mögen mich nicht.“
„Aus mir wird ja doch nichts!“

Durch bestimmte Frage- und Gesprächstechniken soll der Hilfesuchende darin unterstützt werden destruktive Überzeugungen zu erkennen und sie auf den Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen. Neue konstruktive Denkmuster sollen eingeübt werden. Es geht auch darum zu erkennen, dass Gefühle wie z.B. Angst und Unsicherheit, nicht durch eine bestimmte Situation hervorgerufen werden, sondern durch die Bewertung derselben.

Bei dieser Form der Therapie geht es nicht darum lange in der Vergangenheit zu verweilen und diese zu erforschen, sondern eher für das „Hier und Jetzt“ konkrete Lösungsmöglichkeiten zu finden.

Indikation (Beispiele):
Konflikte in der Familie
Konflikte am Arbeitsplatz
Zukunftsängste
Einschneidende Veränderungen im Leben (z.B. Geburt, Tod, schwere Erkrankung)

Dauer: ca. 1 Stunde pro Sitzung

Kontraindikation: akute Psychosen, schwere kognitive Defizite
Unterstützt werden kann die Gesprächstherapie durch die Gabe von Bachblüten.

Bachblütenberatung

Die Bachblütentherapie ist eine von dem englischen Arzt Eduard Bach (1886 – 1936) entwickeltes feinstoffliche Therapieverfahren zur „Harmonisierung“ oder Umstimmung von 38 negativen seelischen Befindlichkeiten (Reaktionsmustern) mit entsprechenden Blütenauszügen bzw. -konzentraten. Edward Bach leistete schon zu Beginn des vorigen Jahrhunderts einen entscheidenden Beitrag zum heutigen Gebiet der Psychosomatik.

Bei den Bachblüten-Konzentraten handelt es sich um speziell aufbereitete wässrige Auszüge aus 38 verschiedenen Blüten wild wachsender Pflanzen und Bäume. (Verdünnungsverhältnis ca. 1 : 240) – hierunter befinden sich keine Gift- und Nahrungspflanzen. Bachblüten-Konzentrate werden individuell zusammengestellt und als „Bachblüten-Mischungen“ eingenommen.

Bei der Bachblütentherapie, die seit 1981 von Mechthild Scheffer systematisch weiter ausgebaut wird, können drei Hauptanwendungsgebiete unterschieden werden:

  • Seelische Gesundheitsvorsorge: Wunsch nach Bewusstseinsentwicklung, Harmonisierung disharmonischer seelischer Verhaltensmuster, oft in Selbstanwendung
  • Akutbehandlung psychischer Stresssituationen, wie z.B. Beziehungskonflikte, Erziehungs- und Schulprobleme, Arbeitsplatzverlust, Midlife-Crisis, ggf. ergänzend zu psychotherapeutischen Maßnahmen
  • Begleitbehandlung akuter und chronischer Krankheiten

Nebenwirkungen: sind nicht bekannt. Homöopathische Hochpotenzen sollten nicht gleichzeitig eingenommen werden. Mit dem behandelnden Homöopathen sollte die Einnahme im Vorfeld abgesprochen werden.

Kontraindikationen: Akute psychiatrische Fälle – hier nur bei paralleler Psychopharmaka-Medikation

Quelle: Volker Schmiedel, Matthias Augustin (Hrsg.): Leitfaden Naturheilkunde, 7. Auflage, ELSEVIER

Psychosomatische Kinesiologie

Bei der Kinesiologie handelt es sich um ein einfaches nichtapparatives Verfahren, dass dabei hilft Ursachen und Lösungen von psychischen und physischen Problemen herauszufinden. Das Verfahrenwurde von dem amerikanischen Chiropraktiker Dr. Georg Goodheart in den 60ger Jahren entwickelt. Er beobachtete, dass sich physische und psychische Zustände über die menschliche Muskulatur ausdrücken und beeinflussen lassen und entwickelte daraus einen einfachen Muskeltest. Über die Muskulatur können z.B. Energieblockaden und schädliche Einflüsse getestet werden, ebenso die Ursachen eines körperlichen und seelisch-geistigen Ungleichgewichtes. Der kinesiologische Muskeltest gibt auch Hinweise darauf, wie ein Ungleichgewicht am effektivsten behoben und ausgeglichen werden kann.

Bei der Behandlung können dann verschiedene Methoden zum Einsatz kommen, z.B.:

  • Bachblüten
  • Stimulierung von Entspannungspunkten durch Farblichtbehandlung und / oder Kugeldruckpflaster
  • Autogenes Training oder andere Entspannungstechniken
  • Gehirnfunktionskarten
  • Lösungsorientierte Gesprächstherapie

Dauer: ca. 1 Stunde pro Behandlung

Craniosacrale Entspannung

Craniosacrale Entspannung
Das craniosacrale System befindet sich zwischen dem Schädel (lat: cranium) und dem Kreuzbein (lat: sacrum) Dieses System ist mit Liquor (Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit) gefüllt. Die Wände dieses Systems bestehen aus der harten Hirn- und Rückenmarkshaut.

Die Arbeit mit dem craniosacralem System ist eine sanfte und zugleich tiefwirkende Regulation, die den Menschen in seiner Ganzheit anspricht. Der Liquor bewegt sich pulsierend durch das System. Die Bewegung hat eine Frequenz von 6-12 Zyklen pro Minute.

Durch sanfte Berührung und spezielle Techniken tritt der Therapeut in Kontakt mit diesen Bewegungen und dem Gewebe. Dabei liegt der Behandelte bekleidete und entspannt auf einer Massageliege.

Ziel ist es Spannungen im Körper zu lösen und einen besseren Fluss des Liqours zu ermöglichen. Dadurch werden auch natürliche Heilungsmechanismen aktiviert.

Die Behandlung beginnt an den Füßen, geht über den Beckenboden- Brust- und Halsbereich bis hin zum Kopf und endet wieder bei den Füßen.

Die Behandlung dauert ca. 1 Stunde.
Indikationen (Beispiele):

  • Psychische Probleme
  • Chronische Schmerzzustände
  • Stress-Situationen und den damit verbundenen Verspannungszuständen
  • Muskelverspannungen
  • Ohrgeräuschen
  • Blockaden

Kontraindikationen: Vorsicht ist geboten bei Krebserkrankungen und Epilepsie.

Autogenes Training

Autogenes Training (AT) ist ein übendes Verfahren zur konzentrativen Selbstentspannung. Seine Ursprünge gehen auf die wissenschaftliche Erforschung der Hypnose zurück. Das grundlegende Werk von J.H. Schultz aus dem Jahre 1932 trägt den Titel: Das autogene Training, Konzentrative Selbstentspannung.

Therapeutische Ziele sind:

  • Erholung und Entspannung
  • Selbstruhigstellung durch Resonanzdämpfung der Affekte (z.B. Entängstigung)
  • Sensibilisierung für Körperwahrnehmungen und Körpersignale
  • Selbstregulation sonst unwillkürlicher Körperfunktionen (z.B. der Atmung, der peripheren Durchblutung, von Herz- und Kreislauffunktionen)
  • Leistungssteigerung
  • Schmerzbeeinflussung
  • Selbstbestimmung (durch formelhafte Vorsatzbildung)
  • Selbstschau (Selbsterfahrung und Persönlichkeitsentwicklung insbesondere durch die Oberstufe des autogenen Trainings)

Indikationen (Beispiele):

  • Psychovegetative / psychosomatische Erkrankungen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Erkrankungen der Atemwege und Lungen
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Erkrankungen des Bewegungsapparats
  • Erkrankungen des Urogenitalsystems
  • Hauterkrankungen
  • Geburtshilfe
  • Chirurgie
  • Zahnheilkunde (z.B. Schmerzreduktion)

Kontraindikationen:

  • Endogene Psychosen
  • Ausgeprägte endogene Depression
  • Schwere Charakter- und Zwangsneurosen
  • Psychopathische Persönlichkeiten
  • Debilität (geistige Behinderung)
  • Kardial dekompensierte Patienten

Dauer: ca. 20 Minuten
Quelle: Volker Schmiedel, Matthias Augustin (Hrsg.): Leitfaden Naturheilkunde, 7. Auflage, ELSEVIER

Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson (PMR)

Ein aktives, übendes Verfahren, bei dem durch Anspannung der Hauptmuskelgruppen und nachfolgender Entspannung dieser Muskeln die Körperwahrnehmung gesteigert wird.

Die PMR wurde von dem amerikanischen Internisten Edmund Jacobsen (1885 – 1976) etwa zeitgleich mit dem Autogenen Training entwickelt und 1909 an der Universität von Harvard als Lehrmethode eingeführt.

Ausgehend von der Beobachtung, dass sich die Muskulatur bei Unruhe, Ängsten und anderen psychovegetativen Beschwerden verspannt, kann durch schrittweise Entspannung einzelner Muskelgruppen eine psychophysische Gesamtumschaltung erfolgen. Es gilt, den Gegensatz der beiden Pole „Spannung“ und „Entspannung“ herauszuarbeiten, damit sich anschließend das Gefühl einer tiefen muskulären Entspannung auf den ganzen Körper ausbreitet.

Indikationen (Beispiele):

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Bluthochdruck)
  • Psychovegetativum: psychomotorische Unruhe, Schlafstörungen, vegetative Dystonie, Migräne, Raucherentwöhnung
  • Muskuläre Verspannungszustände

Kontraindikationen:

  • Kardiale Dekompensation, maligner Hypertonus
  • Akute Psychose

Dauer: während der ersten 4 – 6 Wochen ca. 20 – 30 Minuten, danach ggf. 40 – 45 Minuten
Quelle: Volker Schmiedel, Matthias Augustin (Hrsg.): Leitfaden Naturheilkunde, 7. Auflage, ELSEVIER

Ab Sommer 2022!

Klangschalenmassage

Klänge haben Einfluss auf die Natur und natürlich auch den menschlichen Körper und seine Psyche. So reagieren Ungeborene im Alter zwischen vier und fünf Monaten bereits sehr differenziert auf Musik. Bei Versuchen mit Vivaldi beruhigten sich sogar sehr unruhige Babys, während bei Beethoven selbst die ruhigsten Babys anfingen sich zu bewegen oder zu strampeln.

Quelle: Medizinische Skripten für die Heipraktiker-Ausbildung, Paracelsus Heilpraktikerschulen

Mich selbst hat sehr fasziniert, als ich zum ersten Mal ein Klangbild gesehen habe. Mit den folgenden Links können Sie sich ein Beispiel für Klangbilder aus Sand und ein Beispiel für Klangbilder aus Wasser ansehen:

bitte geben Sie diese Adresse im Browser ein: http://y2u.be/wvJAgrUBF4w

oder: http://y2u.be/yp74EIb6P-g

Da der Mensch zum größten Teil aus Wasser besteht, liegt es nahe, dass auch der Mensch auf Klänge reagiert. So wie Klänge bei Sand und Wasser harmonische Formen erzeugen, wird auch der Körper und die Psyche des Menschen „harmonisiert“. Dies macht sich die Klangschalenmassage zu eigen. Der Klangschalenmassage werden speziell gefertigte Klangschalen verschiedener Grundfrequenz und unterschiedlicher Größen auf den bekleideten Körper aufgesetzt und angeschlagen bzw. angerieben oder direkt über den Körper gehalten, ohne ihn zu berühren. Auf diese Weise überträgt sich der Schall des erzeugten Tons auf den Körper. Dies wird als Vibration im Körper wahrgenommen.

Indikationen (Beispiele):

  • Emotionale Störungen wie ungesunder Stress, Angst und Wut
  • Blutdruckprobleme
  • Durchblutungsstörungen
  • Fibromyalgie (Muskelschmerzen)
  • Psoriasis (Schuppenflechte)
  • Chronische Schmerzen
  • Verspannungen

Kontraindikationen:
Die Klangmassage darf nicht angewendet werden bei allen akuten Erkrankungen, Herzerkrankungen, Epilepsie, Schwangerschaft (besonders in den ersten 3- 4 Monaten), während einer Chemotherapie.

Dauer: ca. 60 Minuten

Seelsorge und Trauerarbeit

Als Christin bin ich davon überzeugt, dass das Leben auf dieser Erde nicht alles ist. Ich glaube, dass unsere Seele nach dem Tod weiterlebt und dass es wichtig ist, schon in diesem Leben einen Bezug zur Ewigkeit zu suchen und zu finden. Ich glaube, dass Gott unser aller Schöpfer ist und dass er in Jesus Christus auf diese Erde kam, um die zerbrochene Beziehung zwischen Schöpfer und Geschöpfen wiederherzustellen.

Gerne spreche ich mit Ihnen nicht nur über Ihre Sorgen und Probleme des alltäglichen Lebens, sondern auch über Glauben, Vertrauen und der Sinnfindung im Leben.

Entspannung mit Farben und Düften

Farben und Düfte haben unterschiedliche Wirkungen auf Körper, Geist und Seele. Sie können z.B. folgende Wirkungen haben: konzentrationsfördernd, aufhellend, erfrischend, lösend und harmonisierend, herz- und kreislaufstärkend, stabilisierend und tonisierend auf die Psyche. Farben müssen passend zum Menschen und zur Situation ausgewählt werden.

Bei Düften (Ölen) gibt es folgende Kontraindikationen:
- Bestimmte Düfte / Öle in der Schwangerschaft
- Unerklärliche Hauterscheinungen und Hauterkrankungen
- Allergien
- Bestimmt Düfte / Öle bei Bluthochdruck
- Bestimmte Düfte / Öle und Dosierungen bei homöopathischer Behandlung
- Bestimmte Öle / Öle bei Sonneneinstrahlung

Quelle: Skript Entspannungsmethoden, 2010 Deutschen Paracelsus Schulen für Naturheilverfahren GmbH

Qigong

Beim Qigong handelt es sich um Körperübungen. Qigong hat seinen hohen Stellenwert besonders in der Prävention. Qigong hat einen nachhaltigen Einfluss auf den Körper, wobei durch besondere Übungen die Konstitution, bzw. die körpereigene Abwehrkraft gestärkt wird. Es gibt zwar in der Qigong-Therapie Übungen für einzelne Körperteile bzw. -funktionen, aber im Wesentlichen geht es immer um die Kräftigung und das Stützen des gesamten Organismus.

Indikationen (Beispiele):
- Schmerzen
- Atemwegserkrankungen
- Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufs
- Verdauungsbeschwerden
- Psychische und psychovegetative Störungen
- Gynäkologische Erkrankungen
- Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen

Kontraindikationen:
Direkte Kontraindikationen sind nicht bekannt. Jedoch sollten bestimmte Übungen, z.B. in der Schwangerschaft nicht gemacht werden und die zu lernenden Regeln sollten eingehalten werden, um Nebenwirkungen zu vermeiden (z.B. keine Übungen direkt nach dem Essen machen).

Quellen:
Lehrbrief Qi Gong für Wellnesstrainer
Deutsche Paracelsus Schulen für Naturheilverfahren GmbH, 2014 / ÜB 2016
Leitfaden Qigong
Hrsg.: U. Engelhardt, G. Hildenbrand, C. Zumfelde-Hüneburg

Sonstige Leistungen
  • Stimulation von Entspannungs- und Suchtpunkten durch Farben und / oder Kugeldruckpflaster
  • Therapeutisches Hundehaltertraining